COEXTRUSION:


Chill-Roll-Verfahren (Breitschlitzdüsentechnik)

Bei diesen Verfahren wird die Verbundfolie mittels einer Breitschlitzdüse produziert. Es können Hartfolien-Verbunde wie PP/EVOH/PP oder PS/PE oder PS/EVOH/PE oder PS/PETP usw. oder auch flexible Verbunde wie PA/PE oder PE /PA/PE oder PA/EVOH/PA/PE usw. gefertigt werden.

Je nachdem, welche Einzelschichten zur Kombination vereinigt werden - die einzelnen Schichten vermischen sich dabei nicht - werden Haftvermittlerschichten ebenfalls mit coextrudiert. Ohne Haftvermittler können nur gleichartige Kunststoffe in der Coextrusion eine Verbindung eingehen. Coextrudierte Verbunde werden in Dicken von 20 bis 2000 µ hergestellt.

 

Coextrusion mit Breitschlitzdüse (Chill-Roll-Verfahren)

 

Coextrusions-Anlage für Verbund-Folien von z.B. 500 bis 1200 µ
(Bereich sterilisierbare Menüschale usw.) oder flexible Verbunde aus PA, EVOH, PE usw. im Bereich von 100 bis 300.

 

Blasfolien-Coextrusion

 

Bei der Blasfolien-Coextrusion können nur flexible Verbunde wie z.B. PA/PE, PE/PA/PE, PA/EVOH/PE oder Halbverbunde wie PA/EVOH/PA oder PE/EVOH/PE hergestellt werden. Die so erstellten Verbunde sind der Qualität der Breitschlitzdüsen-Coextrusion unterlegen.
Die Endausrüstung (optischer Eindruck der Einzelrollen) des Packstoffes wird durch wechselseitige Drehung des Blaskopfes stark aufgewertet. Zwangsläufig auftretende Dickenschwankungen über den Blasenumfang werden durch die Drehung über die Rollenbreite gleichmäßig verteilt. Bei der Breitschlitzdüsen-Coextrusion werden durch direkte Dickenmessung Toleranzabweichungen sofort erkannt und können durch Zug- und Druckschrauben sofort ausgeglichen werden. Seit Beginn der 80er-Jahre ist bei Neuanschaffung solcher Anlagen eine vollautomatische Dickenregelung obligatorisch.