Food & Life: Messe für Genießer

Am 24. November öffnet die Food & Life für fünf Tage ihre Pforten. Dann steht das Messegelände München bereits zum siebten Mal ganz im Zeichen von Genuss und regionalen Gaumenfreuden. Die Messe versteht sich als Treffpunkt von Feinschmeckern und richtet sich laut Veranstalter, der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen, an Gourmets und ernährungsbewusste Endverbraucher.

Ob süß oder salzig, Fisch oder Fleisch – das Produktangebot der über 140 Aussteller, die die Besucher auf der Food & Life zur Verkostung einladen, ist vielfältig, lässt sich aber dennoch auf einen gemeinsamen Nenner bringen: die Waren zeichnen sich stets durch eine hohe Qualität aus und sind das Ergebnis  einer schonenden, vorwiegend traditionellen Verarbeitung regionaler Rohstoffe.

Die ideellen Partner der Food & Life engagieren sich mit eigenen Auftritten. Slow Food München präsentiert den „Markt für gute Lebensmittel“. „Gut – sauber – fair“ lautet das Motto: Nur wer auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe verzichtet und die Rohstoffe schonend verarbeitet darf hier ausstellen. Von Wein und Käse über Apfelprodukte bis hin zu Brot, Fleisch- und Wurstwaren reicht das Angebot.

Auf der Aktionsbühne, um die sich viele kleine Marktstände gruppieren, demonstrieren nationale und internationale Köche ihr Können und geben Ratschläge für die Zubereitung daheim.

Die Food & Life setzt seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 2004 auf Produkte aus der Region. Ob Käse aus Oberbayern, Speck aus Südtirol, Wein aus Franken: Regionale Spezialitäten prägen das Angebot auf der Messe, bei den Ausstellern und auch auf der Aktionsbühne.

Wer beim Einkauf auf saisonale Produkte der Region zurückgreift, der schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe. Denn vollen Geschmack und Aroma können nur die Produkte entfalten, die reif geerntet werden. Und auch bei den Inhaltsstoffen sind heimische Erzeugnisse der importierten Konkurrenz voraus. Diese Entwicklung hat einen positiven Nebeneffekt: Die oft langen Transportwege entfallen, was der Umwelt zugute kommt.

Auch die Ansprüche der Verbraucher sind gestiegen. Es wird nicht mehr widerspruchslos gegessen, was auf den Tisch kommt. Wie wurde das Tier gehalten? Woher stammt das Obst? Wo und wie ist der Käse herangereift? Das sind einige der Fragen, die Feinschmecker auf der Messe im direkten Gespräch mit den Produzenten klären können.

Hochwertige Produkte, die auf handwerkliche Art und Weise hergestellt werden, bilden den Kern der Food & Life. So treffen die Besucher hier auf Erzeugnisse, die weit entfernt vom Mainstream des Geschmacks sind. Dabei muss es gar nicht exotisch sein. Dafür stehen zum Beispiel die Fleisch- und Wurstwaren vom Argerhof im Raum München, von dem die „Prima-Porca Produkte“ stammen. Seit 1991 bewirtschaftet die Familie Modlmair den Hof nach biologischdynamischen Richtlinien. Als ein wichtiges Standbein hat sich dabei der Erhalt von Tierrassen, die vom Aussterben bedroht sind, entwickelt – vor allem von Schweinen. Insgesamt acht Arten, vom Rotbunten Husumer über das Angler Sattelschwein bis zum Turopolje-Schwein bevölkern die Stallungen. Auf der Messe zeigen die Modlmairs ihre Produkte. „Besonders den Pancetta sollte man unbedingt probieren“, rät Hans Modlmaier. „Der gerollte Bauchspeck ist mit italienischen Kräutern gewürzt, luftgetrocknet und schmilzt förmlich auf der Zunge.“

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